Bistum Speyer: Malteser stellen Angebote wegen Corona-Krise um

Ab sofort bis einschließlich 19. April stellen die Malteser ihr Angebot um. Dies ist die Reaktion auf den dringenden Appell der Bundesregierung, alle Maßnahmen zu ergreifen, die einer Verzögerung der Infektionswelle von COVID-19 dienlich sind sowie der aktuellen Entwicklungen in den Bundesländern. 

„Wir beschränken unser Handeln auf die Dienste und deren unterstützenden Funktionen, in denen wir unmittelbar in der medizinischen, pflegerischen oder einer grundversorgenden Funktion tätig sind. Konkret sind dies für das Bistum Speyer: Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Hausnotruf, Menüservice und die ambulante Pflege“ erläutert Bezirksgeschäftsführer Heiko Hoffmann.

Die Erste-Hilfe- und Pflege-Kurse pausieren. Aufgrund der beschlossenen Schul-Schließungen müssen der Fahrdienst und Schulbegleitdienst ebenfalls ausgesetzt werden. Auf die Besuchs- und Betreuungsdienste im sozialen Ehrenamt und die regelmäßigen Treffs für Senioren muss ebenso verzichtet werden wie auf die Integrationsdienste und die Jugendarbeit. 

„Gerade für ältere und alleinlebende Menschen ist es jetzt besonders schwierig“, so Diözesangeschäftsführerin Jennifer Arweiler. „Daher arbeiten wir aktuell an alternativen Unterstützungsmöglichkeiten wie telefonischen Gesprächsangeboten oder mobilen Einkaufsdiensten für Senioren. Unmittelbare, soziale Kontakte müssen wir jedoch weitmöglichst vermeiden.“ Aus diesem Grund sind auch alle internen Gruppenstunden, Übungen und Dienstabende ausgesetzt. 

„Die Situation verlangt von uns allen viel ab, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen“, so Arweiler und Hoffmann. „Wir bedanken uns jetzt schon ganz herzlich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Kollegen, die mit viel Engagement und Kreativität dazu beitragen, dass wir unserer Leitlinie, Menschen in Not zu helfen, auch in dieser schwierigen Lage nachkommen.“

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die bekannten Ansprechpartner vor Ort.